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2.1 Wenn Deutschland rutscht

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 2021!

¡Feliz año nuevo!

Ein neues Jahr – ein neues System! Da wir schon im zweiten Jahr von Handkäs unter Palmen angelangt sind, werden nun die Artikelnummerierungen nicht nur von neuem gestartet, sondern auch immer mit einer 2 versehen, welche für das zweite Jahr steht. Mal sehen, wie weit ich komme.

So! Ich hoffe ihr seid alle gesund und glücklich ins neue Jahr gerutscht! In Deutschland kommt man ja eher selten normal ins neue Jahr. Man gleitet auch nicht elegant, tastet sich vorsichtig an oder schleicht sich heimlich rein. Man schreitet nicht stolz oder rennt erschrocken oder getrieben. Nein, wir rutschen. Wir rutschen, wahrscheinlich auf dem Hintern, wie eine Horde Kinder, kreischend in unser neues Jahr.

Kein anderes Land, nur der deutschsprachige Raum, wünscht sich den guten Rutsch. Nur wir rutschen ohne Bremsung voll rein. Alle anderen dürfen es sich wohl aussuchen.

Im englischsprachigen Raum wird einfach nur „A happy new year“ gewünscht, genau wie im spanischsprachigen Raum, da bleibt es einfach bei „feliz año nuevo”.

Wie dem auch sei –Ruy und ich, haben den 31. auf Gran Canaria verbracht und sind rutschend oder nicht, gut im Jahr 2021 angekommen.

Wie angekündigt in Artikel 40, habe ich meine „Danke an 2020 Liste“ noch am 30.12 erledigt. Was hat mir das gezeigt? Eine einfache Aufzählungen von ein paar schönen Momenten, geben dem Blick auf ein Jahr gleich eine ganz andere Energie. Ich kann es nur empfehlen.

Natürlich hat sich gefühlt mit einem Wimpernschlag unser aller Leben ziemlich verändert in 2020. Das hat uns Angst gemacht, uns verärgert und eingeschränkt.

Doch trotzdem war es ein wichtiges Jahr – einfach weil jedes Jahr wichtig ist.

Am 31.12 war Instagram gefüllt mit Fotos, die betitelt waren mit den üblichen „Bye bye 2020“-Sprüchen.

Wie oft habe ich gelesen „You won’t be missed 2020“. Ich verstehe zwar absolut, wie das gemeint ist, dennoch finde ich es schade. Ich bin mir sicher, egal wie schwer 2020 war, jeder hat etwas Wichtiges gelernt, was er nun in 2021 für sich mitnimmt und dringend braucht. Auch das Sorgenkind 2020, sollte nicht für den einzelnen in Vergessenheit geraten.

Kennt ihr den Trick, bei schlechter Laune 30 Sekunden am Stück zu Lächeln, um das Gehirn auszutricksen und es glauben zu lassen, man hat gute Laune?

Ich denke so oder so ähnlich sollten wir auch mit dem vergangenen Jahr umgehen. Warum sollen wir uns nicht mal ein bisschen selbst verarschen? Auf diese Weise haben wir nicht das Gefühl ein ganzes Jahr war völlig für den Eimer.

Anstatt „Endlich ist es rum“, sollten wir uns sagen

„Ich habe etwas gelernt“

Anstatt „Ich werde es nicht vermissen“, sollten wir uns sagen „Nie wurden mir die Augen so geöffnet“

Anstatt „Nie war ich so froh, dass ein Jahr zu Ende ging“, sollten wir uns sagen „Nach langer Zeit haben wir mal wieder gelernt an einem Strang zu ziehen“

Ich hoffe mittlerweile seid ihr auf beiden Beinen, sicher stehend, in 2021 angekommen und vergesst nicht, für was 2020 vielleicht gut war.

Bis bald

Saludos y un besito

Las Canteras
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Eine Antwort auf „2.1 Wenn Deutschland rutscht“

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