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41. Auf die Listen – fertig – los!

Da wären wir schon, der vorerst letzte Artikel für dieses Jahr. Dieses sehr verrückte, ganz andere Jahr 2020.

Am 9.Februar diesen Jahres habe ich die ersten Artikel hochgeladen. Jetzt sind wir bei Nummer 41 angelangt und ich habe immer noch Spaß daran. Das ist ja das Wichtigste.

Überhaupt bin ich trotz Corona Panik und all diesen neuartigen Irrungen und Wirrungen, die dieses Jahr aufgetreten sind, sehr dankbar.

Gelacht haben wir doch trotzdem, oder? Schöne Momente haben wir uns trotzdem geschaffen, oder nicht? Vielleicht in ungewohnten Szenarien und mit einem Beigeschmack, der einen mehr als einmal leise den Kopf schütteln lies, aber sie waren da, die schönen Momente.

Natürlich auch Momente, in denen die Angst um Gesundheit, Existenz oder die eigenen Lieben sehr groß war. Aber sind es nicht genau diese Momente, die uns in Erinnerung rufen, was das Leben wirklich ausmacht? Erst wenn es mal hart auf hart kommt, merken wir doch für was wir wirklich dankbar sein müssen, was uns wirklich Halt gibt und für was es wirklich wert ist, durchzuhalten.

Wir haben denke ich noch etwas Entscheidendes gelernt: Am Ende kochen wir alle doch nur mit Wasser. Das einzige was uns voneinander unterscheidet ist unser Wohnort. Ein Virus differenziert eben nicht zwischen Amerikaner, Europäer oder Afrikaner. Es kennt kein Status, soziale Schicht oder Kontostand.

Sind halt doch alle eins. Gleichermaßen verletzlich, gleichermaßen hoffend, gleichermaßen Mensch.

Eine wichtige Lektion, die wir sonst wahrscheinlich nicht gelernt hätten.

Alle „gleich“, und doch hat jeder im Laufe des Jahres seine eigene Geschichte geschrieben. Wie immer.

Im Regelfall, gehen die Menschen Ende des Jahres in sich und fangen an zu überlegen, was an sich selbst oder an ihrem Leben geändert oder abgeschafft werden könnte. Der Mensch ist ein wandelfähiges Wesen und das demonstriert er in vollem Glanze meist zu Ende oder Beginn eines Jahres in den berühmt berüchtigten „guten Vorsätzen fürs neue Jahr“.

Die Klassiker, wie Abnehmen, mehr Sport machen, gesünder ernähren, mit dem Rauchen aufhören, weniger Trinken, weniger Party und mehr auf das Studium konzentrieren, sind immer dabei.

Auch Sehnsüchte, wie ein Instrument lernen, einen Partner finden, eine Sprache oder kochen lernen, mehr reisen.

Und sehr lobenswerte, weitgreifende Veränderungswünsche wie, aktiv werden für den Umweltschutz, weniger Plastik verwenden oder weniger tierische Produkte essen.

Ich möchte nicht sagen, dass an dem Konzept etwas verkehrt ist. Ganz und gar nicht. Ambitionen zu haben für ein besseres Ich und eine bessere Lebensweise sind immer klasse. Offen sein für Veränderungen und reflektiert genug, um zu wissen, was es sein soll, zeugt von einem motivierten Charakter.

Machen wir ruhig alle weiter mit unseren guten Vorsätzen, auch wenn wahrscheinlich nur ein paar von uns es schaffen, sie als festen Bestandteil im Leben zu etablieren. Das macht nichts. Außerdem gibt es noch etwas Wichtigeres zu tun.

Eine Idee, auf die mich eine liebe Freundin aufmerksam gemacht hat.

In diesem Jahr, gerade weil es so viele als das „grauenhafte Corona Jahr“ abstempeln werden, möchte ich mit viel Positivität entgegenwirken und alle die Lust haben, auffordern eine Liste zu erstellen. Eine Liste, in der ihr rekapituliert was alles Schönes passiert ist in diesem Jahr. In monatlichen Schritten, vierteljährlichen, jahreszeitlichen, wie auch immer ihr das wollt.

So oder so ähnlich könnte das aussehen. Ein Beispiel:

„Auf das Jahr 2020 blicke ich dankbar und glücklich zurück weil:

Im Januar habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein eigenes Brot gebacken.

Im Februar habe ich mir einen Hund zugelegt.

Im März bin ich zu ersten Mal seit 5 Jahren joggen gewesen.

Im April habe ich ein ehrliches Gespräch mit meinem Partner geführt.

Im Mai habe ich meine Oma viel angerufen

Und, und, und…“

Was auch immer euch einfällt! Gibt euch ruhig etwas Zeit, es ist nicht einfach sich auf Anhieb zu erinnern, aber es lohnt sich. Gerade dieses Jahr sollten wir uns einen Moment Zeit dafür nehmen, herauszukristallisieren was es alles Positives zu berichten gibt von 2020.

Ich jedenfalls, freue mich schon sehr auf meine Liste!

Ich hoffe ihr habt eure Weihnachten gesund verbracht, ob nun mit Familie oder ohne.

Ich liebe die Weihnachtszeit und bin immer etwas wehleidig, wenn es vorbei ist. Allerdings geht es für mich jetzt nach Spanien. Dort wird Weihnachten erst am 6. Januar richtig gefeiert, also kann ich mich doppelt freuen.

Bleibt ordentlich und passt auf euch auf!

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch! Im nächsten Jahr geht es weiter mit Handkäs unter Palmen, ich freue mich schon.

Bis bald

Saludos y un besito

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